"Sei du selbst

 

und

 

lebe dein Leben!"

 

 

15. - 17. Okt. 2022

 

 

- in Zusammenarbeit mit der

 

GestaltAkademie des Instituts für

 

Integrative Gestalttherapie Würzburg

 

 

Dieser Aufruf der Existenzphilosophie lässt erahnen, was hier unter „Existenz“ verstanden wird: Es geht um Autonomie und Authentizität und um existenzielles Engagement i.S.v. Selbst- und Weltverantwortung. Denn das Wesen des Menschen sei es, sich selbst zu ent-werfen, sein Leben unvertretbar als „jemeiniges“ zu führen und dadurch er selbst zu werden. Was aber macht eine Psychotherapie zu einer existenzialpsychologischen Therapie? Nach Yalom (1989) geht es in einer solchen Therapie um die "dialektischen Tiefenstrukturen" unseres Daseins, die einen "unausweichlichen Teil  des mensch-lichen Wesens in der Welt" darstellen und in unserem Erleben und Denken, Wollen und Handeln in Erscheinung treten. Solche „dialektischen Tiefenstrukturen“ sind Absurdität und Sinnfindung, Einsamkeit und Gemein-schaft, Faktizität und Freiheit, Geworfen-sein und Sich-Entwerfen, Selbst-sein und Selbstentfremdung, Ver-körperung und Bewusstsein zwischen Haben und Sein. Es geht um ein existenzielles Verständnis von Stimmungen und Gefühlen (z.B. Angst und Verzweiflung), um existenzielle Kommunikation und Grenzsituationen (z.B. Geburt und Tod, Leid und Schuld) sowie um das Verhält-nis von Existenz und Transzendenz.

 

Ausgehend von den Anliegen, welche die Teilnehmer* innen einbringen, wollen wir in diesem Workshop durch Selbsterfahrung und Austausch die Relevanz einiger der genannten Themen für unser eigenes Leben erforschen sowie Möglichkeiten des therapeutischen Arbeitens damit erproben.

 

 

 

Dieses Seminar findet in Würzburg statt und ist offen für alle Interessenten.

 

Teilnahmevorsetzung ist eine gesunde körperliche und

seelisch-geistige Verfassung und Belastbarkeit. 

Die Teilnahme erfolgt in voller Selbstverantwortung!

 

 

Richten Sie Ihre Anfrage bitte per Email an uns.