„Sei du selbst

 

und lebe dein Leben!“

 

 

- dieser Aufruf des Existentialismus lässt erahnen, was hier unter „Existenz“ verstanden wird: Es geht um Autonomie und Authentizität ("sei du selbst") und um existenzielles Engagement i.S.v. Selbst- und Weltverantwortung ("lebe dein Leben"). In dieser fortlaufenden Veranstaltung wollen wir die existenzielle Grundsituation des Menschen und daraus resultierende Themen erkunden. Solche sind

 

* Faktizität und Freiheit: Der Mensch zwischen Geworfen-sein und "Sich-entwerfen", von Geworden-sein und Werden

 

* Selbstsein und Selbstentfremdung: Der Mensch zwischen Selbst- und Fremdbestimmung, Authentizität und "Verstellungen"

 

* Das dialogische Prinzip: Der Mensch zwischen Ich und Du, existenzieller Einsamkeit und Kommunikation

 

* Bewusstsein und Verkörperung: Der Mensch zwischen "Geist" und Körper (Leibphänomenologie, Embodiment)

 

* Existenzielle Befindlichkeiten: Der Mensch zwischen Angst und Vertrauen, Zweifel und Verzweiflung, Sinnsuche und Sinnleere usw.

 

* Existenz und Transzendenz: Der Mensch  in "Grenzsituationen"  (Schuld, Leid, Sterblichkeit) und der Lebenslauf als "Reise des Erwachens"

 

und viele andere mehr. Außerdem interessiert uns natürlich die Aktualität und gesellschaftliche Relevanz des existenziellen Ansatzes.